Impuls von Nadja zum Thema Balance und Kraftreserve – Nadja Klaß
Nadja begleitet Menschen wie dich, die auf der Suche nach Veränderung sind. Menschen, die spüren: „So wie es gerade ist, kann es nicht bleiben – da wartet mehr auf mich.“ Als Growching® Coach und Face-Reading Coach verbinde sie tiefes Wissen mit feinem Gespür.Sie arbeitet ganzheitlich, liebevoll und klar und hilft dir dabei, dich selbst wieder zu spüren, zu verstehen und dir ein Leben zu erschaffen, das sich wirklich stimmig anfühlt.
Die Grenze zwischen den Welten wird dünn Wenn Ende Oktober die Tage kürzer werden, die Blätter fallen und die Natur sich zurückzieht, beginnt eine besondere Zeit: Samhain. Das alte keltische Fest wird in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November gefeiert und gilt als Ursprung vieler Halloween-Bräuche. Das altirische Wort bedeutet „Ende des Sommers“. Samhain markierte den Beginn des Winters: Die Ernte war eingebracht, die Felder wurden ruhiger und die dunkle Jahreszeit begann. Die Nacht, in der die Welten sich begegnen Samhain galt als Schwellenzeit. Man glaubte, dass in dieser Nacht die Grenze zwischen unserer Welt und der Welt der Verstorbenen besonders durchlässig sei und die Seelen der Toten zu ihren Familien zurückkehren konnten. Einen ähnlichen Brauch kennen wir aus Mexiko: Dort wird ab dem 31.10. Día de los Muertos gefeiert, bekannt etwa aus dem Disneyfilm „Coco“. Doch auch geheimnisvolle Wesen aus der Anderswelt gehörten zu den Geschichten. Besonders bekannt ist der Púca, ein sagenhaftes Wesen, das durch die Nacht streifte. Um sich vor bösen Geistern zu schützen, verkleideten sich die Menschen und trugen Masken. Daraus entwickelte sich unter anderem die Halloween-Tradition des Verkleidens. Auch „Süßes oder Saures“ geht auf alte Bräuche zurück. Feuer, Licht und ein Blick in die Zukunft Feuer sollten Licht in die dunkle Jahreszeit bringen und Schutz symbolisieren. Auch heute kannst du dieses Ritual aufgreifen: Zünde eine Kerze oder draußen eine Feuerschale an und überlege, was du aus dem vergangenen Jahr loslassen möchtest. Orakel und Zukunftsbräuche gehörten ebenfalls zu Samhain. Mit Äpfeln, Nüssen oder kleinen Spielen versuchten die Menschen herauszufinden, was das kommende Jahr bringen würde. Heilpflanzen für deine Samhain-Nacht Auch Pflanzen spielten in alten Schutz- und Räuchertraditionen eine Rolle. Rosmarin wurde beispielsweise in Irland mit Schutz verbunden. Für ein sanftes Samhain-Ritual kannst du Rosmarin, Beifuß, Wacholder oder Salbei verwenden. Oder gestalte einen kleinen Samhain-Altar mit einer Kerze, Herbstblättern, Kastanien, Äpfeln und Nüssen. Vielleicht findet auch ein Foto eines geliebten Menschen darauf Platz, an den du dich erinnern möchtest. Denn vielleicht ist das Schönste an Samhain gar nicht das Gruseln. Es ist die Einladung, innezuhalten: Danke zu sagen für das, was war, loszulassen, was nicht mit in den Winter soll, und mit einem kleinen Licht in die dunklere Zeit zu gehen. Wusstest du schon? Die Halloween-Kürbislaterne stammt ursprünglich aus Irland. Dort wurden Laternen aus großen Rüben geschnitzt. Erst als irische Einwanderer den Brauch nach Amerika brachten, wurde daraus die heute bekannte Kürbislaterne. Der Kürbis war größer und leichter zu bearbeiten – und wurde so zu einem der bekanntesten Symbole von Halloween. Ein Beitrag von Corinna Siegle
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