Kinderhypnose: Sanfte Hilfe bei Lernstress und Prüfungsangst – Perdita Schmidt
Lernstress, Prüfungsangst oder fehlende Motivation – viele Kinder kämpfen im Schulalltag mit diesen Herausforderungen. Im Gespräch erklärt Perdita, wie Kinderhypnose dabei helfen kann und welche Erfahrungen sie in ihrer Praxis macht.
Perdita, hast du schon Rückmeldungen zu den Berichten im Zappelino gehabt?
Ja, ich habe viele positive Rückmeldungen und Anfragen bekommen und konnte schon einigen Kindern helfen. Ich denke, die Zeit ist reif, um Kinderhypnose raus aus der Hokus-Pokus Ecke zu bringen und als das darzustellen, was es ist: Eine unglaublich tolle, sanfte Therapieform, die als Alltagshelfer bei vielen kleinen und größeren Problemen mit Kindern helfen kann.
Welche Themen werden bei dir am häufigsten nachgefragt?
Das ist das Thema Lernen und Prüfungsangst. Lernen ist für viele Eltern und Kinder eine große Herausforderung. Immer mehr Reize und Anforderungen prasseln auf die Kinder ein und so kann das Thema Lernen zum Kraftakt werden. Oft ist aber der Lernstoff nicht das eigentliche Problem, sondern Selbstzweifel, Hänseleien im Klassenzimmer oder ein belastetes Verhältnis zum Lehrer. Diese Ursachen sind nicht mit Nachhilfe zu lösen. Auch Motivationsprobleme sind oft eine Ursache. Hier kann Hypnose sehr gut unterstützen. Man kann durch Hypnose neue Ziele bei den Kindern „verankern“ und somit die Motivation auch für ein bestimmtes „Problem-Fach“ erzeugen. Aus einer „Mathe-Antipathie“ kann ein regelrechtes Interesse für dieses Fach erzeugt werden. Auch kann eine starke Motivation für die Verbesserung der Noten in diesem Fach erreicht werden.
Wie können die Eltern unterstützen?
Ich gebe Eltern Anleitungen und Audio Dateien an die Hand, mit denen sie zu Hause die Behandlung fortsetzen können.
Du behandelst Kinder und Eltern?
Ja. Kinder leben in einem Familiensystem, in dem vieles zusammenhängt. Ähnlich wie bei einem Mobile. Oftmals haben die Eltern Themen und diese wirken sich auf die Kinder aus. Oder die Themen der Kinder belasten die ganze Familie. Somit macht es Sinn hier, auf Wunsch, auch die Eltern in die Behandlung mit einzubeziehen.
Wie erklären die Eltern den Kindern, dass sie zur Hypnose gehen?
Viele Eltern sagen den Kindern, sie gehen zum Entspannungstraining. Und das trifft es auch im Kern. Und die Kinder sind nach den Sitzungen regelrecht begeistert, da sie in ihre eigene Fantasiewelt eingetaucht sind und in ihrem Selbstwert gestärkt wurden.
Was hast du als nächsten Schritt geplant?
Aufgrund der großen Nachfrage, habe ich in Ludwigsburg neue Praxisräume eröffnet. Somit freue ich mich, dass nun auch Kinder aus dem Raum Ludwigsburg zu Hypnose-hilft-mir kommen können.
Infos: www.hypnose-hilft-mir.de